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Ausleitungsverfahren

 

Die alten Ärzte, wie Hippokrates, Paracelsus, Galen usw. waren der Auffassung, dass vielen Krankheiten, besonders aber den chronischen, eine tiefgreifende Störung des humoralen Milieus zugrunde liegt. Sie meinten damit, dass Giftstoffe in Blut, Lymphe und Körpergeweben vorhanden sind, die selbst bei der besten Behandlung einzelner Organe oder Symptome nicht beseitigt werden, so dass der Therapieerfolg nicht von Dauer ist, und Krankheiten in veränderter Form wieder auftreten. Erst durch das gründliche Entgiften des humoralen Milieus und das Anfachen der Stoffwechselvorgänge besteht die Chance zu wirklicher Heilung.

So entwickelten sie eine Reihe sehr wirksamer "Entgiftungstechniken", die sogenannten "Ausleitungsverfahren".

Dazu gehören neben den Verfahren zur Anregung von Darm, Nieren und Leber, vor allem der Aderlaß, die Schröpfkopfbehandlung, das Baunscheidtieren, Ableitungen über die  Nasenschleimhaut, Behandlungen mit Cantharidenpflastern oder Blutegeln.

Alle diese Verfahren werden in der Naturheilpraxis heute noch angewendet, und haben vor allem bei chronisch-degenerativen Erkrankungen ihr größtes Einsatzgebiet .